Schlagwort Archives: Vernetzung

Konferenz der Mieterräte und Mieterbeiräte

Am 30. Juni fand in der Dircksenstr., in den Räumen der WBM, die 3. Konferenz der Mieterräte und Mietebeiräte zum Thema „Partizipation im Wohnungsbau“ und zu den „Leitlinien der Zusammenarbeit“ statt.
Eingeladen hatte die Initiativgruppe der Mieterbeiräte, die auch aktiv an der AG Leitlinien mitgearbeitet hatte.
Ca. 80 Mietervertreter sowie Vertreter der Wohnungsbaugesellschaften waren gekommen, als geladene Podiumsgäste erschienen Frau Prof. Dr. Gesine Schwan, Herr Jörg Franzen und Senatorin Katrin Lompscher.

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Mieterrat – was läuft schief?

Seit nunmehr einem halben Jahr haben die 6 landeseigenen Wohnungsunternehmen Mieterräte als Interessenvertreter der Mieterschaft. So wollte es die Politik, festgeschrieben im Wohnraumversorgungsgesetz, und sie hat auch die Aufgaben der Mieterräte definiert, allerdings nicht wirklich klar und eindeutig.

Bei 4 von 6 Mieterräten sind nun die Vorsitzenden bzw. Stellvertretenden Vorsitzenden zurückgetreten, da ist die Frage wohl nicht unbegründet:
Was stimmt hier eigentlich nicht, was ist faul bei den Mieterräten?Read more

Mieterräte – wer kann mit wem?

Wie bereits mehrfach erwähnt, haben die 6 landeseigenen Wohnungsbauunternehmen jeweils einen Mieterrat mit 5 bis 11 Mitgliedern, insgesamt 47 „Räte“ sollen die Mieterschaft gegenüber dem Vermieter vertreten.

Logisch, dass sich die Mieterräte der 6 Unternehmen auch miteinander vernetzen, denn letztlich sind die Mieterinteressen überall nahezu gleich.
Ein ersten Treffen fand im Januar statt, dabei wurde auch deutlich, dass jeder Mieterrat seine eigenen Sichtweise hat und auch seine individuelle Herangehensweise an die Aufgaben als Mieterrats.
Für Ende März ist das zweite Treffen vereinbart worden, auch die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, wird voraussichtlich teilnehmen. Eine Chance für uns alle, ihre Ansichten und Pläne mit unseren Vorstellungen zu vergleichen.Read more

Auf ins beginnende Jahr

Die etwas faulen Tage sind vorbei, das fette Essen ist verdaut, der Alkohol der Silvesternacht ebenfalls.
So oder ähnlich könnte man die derzeitige Stimmung beschreiben.

Nun geht es an die Aufgaben für 2017, dazu gehören Vernetzungstermine, also der Informationsaustausch mit den Mieterräten der 5 anderen Wohnungsbaugesellschaften, die Kontaktpflege zu den Mieterbeiräten der Gewobag, Kontaktaufnahme zu politischen Ansprechpartnern und zu Organisationen, die Mieterinteressen vertreten.
Also ein volles Programm. Und nicht abschrecken oder abschütteln lassen, wenn es um Planung und Neubau geht, und die Geschäftsführung unsere Einmischung verhindern will.

Natürlich stehen Mietervertreter und Vermieter auf unterschiedlichen Seiten bei fast allen Interessen, dazu kommt, dass die Gewobag an politische Weisungen gebunden ist und vieles gar nicht frei entscheiden darf. Also den Kontakt zur Senatsverwaltung suchen – seit kurzem ist Katrin Lompscher von den Linken die zuständige Senatorin – und dort ansetzen, die Mieterinteressen einzubringen. Und schauen, ob uns die Wohnraumversorgung Berlin AöR helfen kann oder ob sie ebenfalls nur Senatsinteressen vertritt.

Ach ja, ein realisierbares Sicherheitskonzept für Problemkieze sollte auf der Agenda stehen, auch wenn es sich „nur“ mittelfristig umsetzen lässt, da es eines erheblichen finanziellen Aufwandes bedarf.
Wie weit helfen Sicherheitsdienste dabei? Wo kann auch Videoüberwachung sinnvoll und maßvoll eingesetzt werden?

Ich werde weiterhin berichten, was von allgemeinem Interesse für Gewobag-Mieter, aber auch für die Mieter der anderen kommunalen Gesellschaften ist.