Kategorie Archives: Allgemein

Konferenz der Mieterräte und Mieterbeiräte

Am 30. Juni fand in der Dircksenstr., in den Räumen der WBM, die 3. Konferenz der Mieterräte und Mietebeiräte zum Thema „Partizipation im Wohnungsbau“ und zu den „Leitlinien der Zusammenarbeit“ statt.
Eingeladen hatte die Initiativgruppe der Mieterbeiräte, die auch aktiv an der AG Leitlinien mitgearbeitet hatte.
Ca. 80 Mietervertreter sowie Vertreter der Wohnungsbaugesellschaften waren gekommen, als geladene Podiumsgäste erschienen Frau Prof. Dr. Gesine Schwan, Herr Jörg Franzen und Senatorin Katrin Lompscher.

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Gewobag

Warum einen Bericht über die Gewobag, ein landeseigenes Wohnungsunternehmen von insgesamt 6 in Berlin, wenn man Berlinovo mitrechnet sogar 7?

Weil ich Mieter der Gewobag und Mietervertreter bin?
Nein, sondern weil in den letzten Wochen etliche Anfragen an das Berliner Abgeordnetenhaus ergingen, die sich nach verschiedenen Gesichtspunkten und Strukturen oder Aktivitäten der Gewobag erkundigten.
Warum nicht nach den anderen Gesellschaften gefragt wurde, entzieht sich leider meiner Kenntnis, aber da ich eine kurze Übersicht über die Anfragen und Antworten liefern möchte, habe ich als Überschrift „Gewobag“ gewählt.

Wie ist die Wohnungsbau AG Gewobag strukturiert?

Welche Gremien unterhält die Gewobag?

Welche Dienstleistungen bietet die Gewobag an?

Welche Gremien unterhalten die Tochterunternehmen der Gewobag?

Wie viele Wohngebäude und wie viele Wohneinheiten hat die Gewobag im Bestand?

Wie viele Gebäude mit wie vielen Wohneinheiten befinden sich im Bau?

Wie viele Gewerberäume unterhält die Gewobag?

Das sind die 7 relevanten Anfragen der letzten Wochen, hier einmal in gebündelter Form und zum Nachlesen.
Zwei weitere Anfragen sind kurz beantwortet worden:

Wie viele unbebaute Grundstücke hat die Gewobag verkauft?
Keine (s18-13657)
Hat die Gewobag seit 2015 Gebäude durch Vorkaufsrecht erworben?
Nein (s18-13717)

Wohnungsbau-Tag

Am 1. März fand ein Symposium zum Thema Wohnungsbau in Deutschland statt, nicht zum ersten Mal, sondern bereits seit 2009 jährlich , also war es der 10. Wohnungsbau-Tag.

Viele interessante Fakten, Ideen und Versäumnisse wurden an diesem Tag angesprochen, Polit-Akteure kamen ebenso zu Wort wie Immobilienunternehmen, Wissenschaftler (Pestel-Institut) und Mietervertreter (DMB).
In Deutschland fehlen 1,5 Millionen Wohnungen, während gleichzeitig 1,5 Mill. Wohnungen leerstehen. Paradox?
Keineswegs, denn die leerstehenden Wohnungen befinden sich in Regionen ohne Arbeitsplätze, die Menschen zieht es in die Ballungszentren, weil sie dort Arbeit finden und verständlicherweise in der Nähe eine Wohnung suchen.

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Partizipation oder Mitbestimmung

„Mitbestimmung“ heisst das aktuelle Mantra der Politik.

Auch wenn man noch lange keine Volksentscheide auf Bundesebene damit meint, will man doch bei allen Planungen den Bürger mitentscheiden lassen, hauptsächlich um Proteste und Bürgerinitiativen zu vermeiden, die schon oft genug Planungen zunichte gemacht haben.

Gerade beim Wohnungsbau und bei der Stadtentwicklung steht nun die Partizipation im Fokus, gerne als Bürgerbeteiligung bezeichnet, und in möglichst kleinen Gremien sollen ausgewählte Bürger für den Rest der Bürgerschaft Entscheidungen treffen.
Die Politik kennt das nicht anders, eine kleine Gruppe entscheidet für 4 oder 5 Jahre (je nach Legislaturperiode) für das gesamte Volk oder einen Teil davon, egal ob die Entscheidungen von einer Mehrheit mitgetragen werden oder nicht.
Arroganz der Macht darf man das durchaus nennen, und auch die derzeitige Partizipation trägt dise Züge. Menschen, die sich für klüger als andere halten, treffen Entscheidungen und glauben diese wären richtig für alle.Read more

Zum Jahresbeginn

So, über 6 Wochen sind vergangen seit dem letzten Beitrag, in der Weihnachtszeit gab es einfach zu viele andere Dinge, die erledigt sein wollten und sollten.
Nun hat also mit 2018 ein neues Jahr begonnen, die Probleme auf dem Wohnungsmarkt sind erwartungsgemäß geblieben.
Wahrscheinlich hatte auch niemand erwartet, dass sie sich auflösen oder plötzlich tausende von neuen Wohnungen verfügbar sind. Auf Grund durchaus sinnvoller und nachvollziehbarer Einschränkungen halten sich private Investoren beim Wohnungsbau zurück, die erwünschten Renditen sind mit den politischen Vorgaben in Berlin nicht zu erzielen.
Wenn auch das Zinstief viele Großkapitalinhaber zum „Betongold“ zieht, haben sie doch keine Absicht sozialen Wohnungsbau zu vertretbaren Mieten zu bereiben. Viele Baugrundstücke in Privatbesitz liegen deshalb brach, nur rund 15 – 20% der bebaubaren Flächen gehören dem Land Berlin.Read more