Monthly Archives: März 2017

Sicherheit im Wohnumfeld

Egal in welchem Bezirk, egal mit wem man spricht, Sicherheit, zumindest subjektive Sicherheit, ist bei den meisten Stadtbewohnern ein wichtiges Thema.
Das liegt an vielen Komponenten, Generationenkonflikt, Entfremdung, fehlende Mietergemeinschaft, Parallelkulturen, und nicht zuletzt Meldungen in allen verfügbaren Medien. In den meisten Fällen ist nicht einmal die objektive Sicherheit gemeint, also die Kriminalitätsstatistik in Zahlen und Fakten, sondern das unangenehme Gefühl, dass „mir ja auch etwas passieren könnte„.
Diese Unsicherheit nimmt mit zunehmendem Lebensalter ebenfalls zu, man misstraut den jüngeren Mitmenschen ebenso wie den fremdartigen und besonders den fremdsprachigen, mit denen man sich nicht verständigen kann.Read more

Suche Wohnung – biete Wohnung

Was im ersten Moment unsinnig klingt, ist ein weit verbreitetes Mieterproblem.
Der eine lebt in einer großen Wohnung, die Kinder sind inzwischen ausgezogen und leben ihr eigenes Leben, eventuell ist auch der Partner bzw. die Partnerin verstorben, und so wohnt manch weiblicher oder männlicher Single in einer großen Wohnung.
Der Wunsch nach ein oder zwei Räumen weniger, verbunden mit der Vorstellung auch etwas weniger Miete zahlen zu müssen, führt dann zu den genannten Versuchen die eigene Wohnung gegen eine kleinere „zu tauschen“.Read more

Mieterräte – wer kann mit wem?

Wie bereits mehrfach erwähnt, haben die 6 landeseigenen Wohnungsbauunternehmen jeweils einen Mieterrat mit 5 bis 11 Mitgliedern, insgesamt 47 „Räte“ sollen die Mieterschaft gegenüber dem Vermieter vertreten.

Logisch, dass sich die Mieterräte der 6 Unternehmen auch miteinander vernetzen, denn letztlich sind die Mieterinteressen überall nahezu gleich.
Ein ersten Treffen fand im Januar statt, dabei wurde auch deutlich, dass jeder Mieterrat seine eigenen Sichtweise hat und auch seine individuelle Herangehensweise an die Aufgaben als Mieterrats.
Für Ende März ist das zweite Treffen vereinbart worden, auch die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, wird voraussichtlich teilnehmen. Eine Chance für uns alle, ihre Ansichten und Pläne mit unseren Vorstellungen zu vergleichen.Read more

Mieten in Berlin

Aktuelle Statistiken besagen, dass 85% der Berliner Einwohner „zur Miete“ wohnen. Das besagt allerdings noch nicht viel, denn darin sind auch die Mieter enthalten, die 2000 oder 4000 Euro Monatsmiete bezahlen für Luxuswohnungen, die an exponierten Stellen der Stadt in den letzten 20 Jahren entstanden sind (Potsdamer Platz, Hackescher Markt, Gleisdreieck u.a.)

Für uns sind eher die „Normalverdiener“ interessant, die sich vielleicht noch 1000 oder 1200 Euro Miete leisten können, weil zwei Arbeitnehmer in der Familie oder Partnerschaft einen guten Job haben und gemeinsam 3500 Euro monatlich nach Hause bringen. Noch mehr interessieren uns aber genau die Menschen, die mit einem Mindestlohn oder einer geringen Rente nur 800, 900 oder 1200 Euro zur Verfügung haben im Monat, davon ihre Miete bezahlen müssen und weiterhin auch den sonstigen Lebensunterhalt bestreiten sollen.Read more